Mitarbeitermotivation

Wie motivieren Unternehmer und Führungskräfte ihre Mitarbeiter, wie erreichen sie es, dass diese nicht nur Dienst nach Vorschrift tun, sondern sich mit voller Kraft für die Organisation einsetzen, für die sie arbeiten?

Für Motivationsforscher sind hierbei vor allem zwei Dinge wichtig: Führungskräfte müssen Exzellenz vorleben und auch einfordern können und zweitens müssen sie die Mitarbeiter anständig behandeln. Eigentlich sind das Dinge, die ein gesunder Hausverstand nahelegt.

Motivierte Mitarbeiter sind aber nicht die Regel. Zahlreiche Studien belegen, dass der Großteil der Arbeitnehmer und Angestellten entweder gestresst, überfordert oder gelangweilt sind und sich keineswegs für die Firma ins Zeug legen. Mögliche Gründe, die hierfür häufig genannt werden: Viele Vorgesetzte und Führungskräfte seien nicht empfindsam oder aufmerksam genug, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen der Mitarbeiter einzugehen. Sie hätten nie systematisch gelernt, Menschen zu führen. Kritische Stimmen gehen davon aus, dass jede dritte Führungskraft auf ihrem Posten eine Fehlbesetzung ist; viele seien zwar fachlich kompetent, aber nicht ausreichend in der Lage, auf Mitarbeiter einzugehen und sie zu führen, weil sie nicht sensibel veranlagt sind. Aber all das sollte eine Führungskraft als guter Motivator können.

Warum kann eine Führungskraft von ihren Mitarbeitern nicht erwarten, dass die genügend und auf längere Sicht eigene Motivation aufbringen?

Eine durchgängige Freude und Motivation an der Arbeit und am Arbeitsplatz sind Privilegien, die nur sehr wenige genießen bzw. genießen können. Dies gilt sowohl für Mitarbeiter als auch für deren Chefs. Viele Berufstätige sind nur deshalb motiviert, weil sie die Arbeit zur Absicherung ihrer Existenzgrundlage benötigen. Diese Motivation ist in den meisten Fällen nicht von langer Dauer und wechselt bald in einem "Dienst nach Vorschrift". Sie brauchen das Geld einfach für den täglichen Lebensunterhalt. Aber die Befriedigung dieser existenziellen Bedürfnisse (Geld für Nahrung, Wohnung, usw.) ist ein extrinsischer, ein von außen kommender Beweggrund. Aber auf Dauer und in überwiegendem Maße intrinsisch, also von innen motiviert, sind die allerwenigsten.

Gute Führungskräfte müssen auf die verschiedenen Interessen und Sehnsüchte eingehen, also jeden Mitarbeiter individuell behandeln (der eine ist sensibler, der andere verträgt klare Worte) - und jeden Tag erneut in der Lage sein, Fairness und Leistung miteinander zu vereinbaren.

Gute Stimmung und eine tolles Betriebsklima helfen dabei, aber sie allein reichen nicht aus um Mitarbeiter dauerhaft zu motivieren und nebenbei noch das von der Unternehmensleitung angepeilte Leistungsziel zu erreichen.

Dabei ist es hilfreich, wenn Chefs die Mitarbeiter loben, wenn dieses Lob ehrlich ist und präzise formuliert wird. Aber auch Lob alleine reicht nicht. Vielmehr geht es häufig um Wertschätzung. Mitarbeiter müssen sich auch im Klaren sein, dass sich ihre Bemühungen und Anstrengungen lohnen, und dies nicht nur im materiellen Sinne. Kritik ist dabei keineswegs tabu. Ohne konstruktives Feedback gibt es auch keine Entwicklung und kein Wachstum, das trifft auf Lob genauso zu wie auf Kritik



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