Führungsstile

Jede Führungskraft führt auf die eine oder andere Art und Weise seine Mitarbeiter. Der angewandte Stil wird dabei als Führungsstil bezeichnet. Hierbei wird in der Theorie in verschiedene Führungsstile wie zum Beispiel in den patriarchalischen, in den autoritären sowie in den kooperativen Führungsstil unterschieden. Grundlage für jeden Führungsstil ist das gedachte Menschenbild. Dies ist die Sicht, die die Führungskraft beziehungsweise das Unternehmen auf seine Mitarbeiter hat. Das traditionelle Menschenbild wurde vor rund 100 Jahren das erste Mal beschrieben. Es besagt, dass der Mensch grundsätzlich die Arbeit scheut und ihr nur für die Erhaltung des Lebensstandards nachgeht. Aus diesem Grund sollten die Arbeitnehmer mit Strenge erzogen werden. Es steht somit die Anweisung sowie die Bestrafung, in selteneren Fällen auch die Belohnung, bei der angewandten Führung im Vordergrund. Im Gegensatz dazu entstand die Theorie des sozialen Menschen, für den eher die Selbstverwirklichung als die materielle Entlohnung im Vordergrund steht. Eine Weiterentwicklung aus diesen Theorien kennt den komplexen Menschen, der auf Grundlage der Maslowschen Bedürfnispyramide sowohl eine ansprechende materielle Entlohnung als auch eine Erfüllung in seiner Aufgabe erzielen möchte. Auf Grundlage dieses Menschenbilds entstand der kooperative Führungsstil, der sowohl eine Aufgaben- als auch eine Personenorientierung vorsieht.

Der kooperative Führungsstil bietet viele Chancen, so kann er beispielsweise Mitarbeiter durch ihre Beteiligung bei der Entscheidungsfindung zu mehr Engagement motivieren und aufgrund der Selbstbestimmung stärker an das Unternehmen binden. Vor allem unter Berücksichtigung des zu erwartenden Fachkräftemangels kann die Anwendung dieser Führungsmethode einen Wettbewerbsvorteil schaffen. Allerdings bestehen in der Praxis häufig Probleme bei der Umsetzung dieses Stils. Die Probleme sind mit der mangelnden Fähigkeit der Delegation beziehungsweise der Kompetenzübertragung der Führungskräfte zu begründen. Eine weitere Ursache liegt jedoch häufig in den Aufgaben, die wenig Freiheit zulassen. Als Beispiel hierfür ist die Fertigung zu nennen. In diesem Bereich sind viele Sollgrößen vorgegeben. Allerdings bieten sich hier beispielsweise durch Job Rotation Möglichkeiten an. So kann es beispielsweise sinnvoll sein, Teams zu bilden. Diese können sich dann wiederum in einigen Bereichen wie zum Beispiel bei der Urlaubs- und Schichtplanung oder der Aufgabenverteilung selbst organisieren.



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