Mitarbeiterbeurteilung

Vom Prinzip der Delegation von Verantwortung her gesehen böte sich die Selbstkontrolle an, d. h. der Mitarbeiter müsste dann auch das volle Risiko tragen. Tatsächlich trägt er jedoch meist nur einen Teil des Risikos (Handlungsverantwortung).

Eine alleinverantwortliche Selbstkontrolle kann psychologische Probleme aufwerfen. Zur Veranschaulichung sei ein Aphorismus von Nietzsche zitiert: "Das habe ich getan, sagt mein Gedächtnis. Das kann ich nicht getan haben, sagt mein Stolz. Schließlich gibt das Gedächtnis nach."

Bei einer eher schwachen Selbststeuerung, einem eher schwachen Ich (persönliche, bewusste Selbststeuerungsfunktion) reagiert die menschliche Persönlichkeit in Stresssituationen mit Abwehrmechanismen,

nicht nur gegenüber der Bedrohung von außen (z. B. durch den Vorgesetzten), sondern auch gegenüber eigenen Schwächen bzw. Unzulänglichkeiten im Hinblick auf das eigene Kontrollbewusstsein. Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - ist die Erziehung zur Eigenverantwortung, zur möglichst weitgehenden Selbstkontrolle notwendig.

Im Sinne einer echten Partnerschaft zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern trägt die Kontrolle des Vorgesetzten zur Reduzierung des Risikos bei. Es gilt aber auch: Ein waches Gewissen, eine aufmerksame persönliche Kontrollinstanz ist das Ergebnis von Lernvorgängen. So kommt in der betrieblichen Praxis der Mitarbeiterführung der Kontrolle auch die wichtige Aufgabe zu, das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter zu fördern.



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