Mitarbeiterbewertung

In der Praxis lassen sich die Begriffe Mitarbeiterbeurteilung sowie Mitarbeiterbewertung nur schwer abgrenzen, in vielen Fällen werden die Bezeichnungen synonym verwendet. Der wesentliche Unterschied zwischen den zwei verschiedenen Verfahren liegt in der Art und Weise der Mitarbeitereinschätzung. Bei der Mitarbeiterbewertung wird das Hauptaugenmerk eher auf eine Benotung gelegt, somit erfolgt die Einschätzung aufgrund von Maßstäben wie sehr gut bis mangelhaft. Bei der Beurteilung liegt ein Hauptschwerpunkt eher auf der Ausformulierung von Sätzen. Die Einschätzung ist im Gegensatz zur Mitarbeiterbewertung eher nachvollziehbar, da die Gründe für die Beurteilung schriftlich niedergeschrieben werden.

Prinzipiell stellt sich die Frage, welche der Mitarbeitereinschätzung die bessere Alternative ist. Grundsätzlich kann auf diese Frage jedoch keine pauschale Antwort gegeben werden, da in der Praxis beiden Formen häufig als Kombination angewandt werden. Bei der Mitarbeiterbewertung sollte ebenso wie bei der Mitarbeiterbeurteilung die Objektivität bei der Einschätzung der Arbeitsleistung sowie des Verhaltens der Mitarbeiter gegeben sein.

Im produktiven Bereich ist eine Beurteilung der Arbeitsleistung sowie der Qualität der Arbeit zumeist möglich. Trotzdem muss hier darauf geachtet werden, ob diese zu 100 Prozent vom Mitarbeiter zu verantworten sind. In diesem Zusammenhang sind leistungsmindernde Faktoren, wie zum Beispiel die nicht fristgerechte oder mangelhafte Lieferung von Material zu berücksichtigen. Ein Mitarbeiter darf nicht dafür bestraft werden, wenn er unverschuldet die Leistung nicht erbringen konnte.

Neben den messbaren Kriterien sind aber auch andere Faktoren bei einer Mitarbeiterbewertung zu berücksichtigen. Als Beispiel hierfür ist das Verhalten des Mitarbeiters gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden zu nennen. Hier ist bei der Mitarbeiterbewertung darauf zu achten, dass die Bewertungskriterien fest definiert sind. Nur so kann eine Bewertung objektiv erfolgen. Natürlich sollte eine Mitarbeiterbwertung nicht zum Selbstzweck erfolgen. Sie sollte eine Grundlage für die Entlohnung sowie den weiteren beruflichen Werdegang darstellen. Im Rahmen einer Mitarbeiterbeurteilung sollte auch das Verbesserungspotenzial aufgezeigt und mit dem Mitarbeiter besprochen werden. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, auch Ziel zu vereinbaren.



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